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Ich bin schön

Ich bin schön. Man denkt, das ist leicht zu sagen. Aber tatsächlich ist es das gar nicht. Man will es vielleicht sagen, doch man traut sich nicht. Zu groß die Angst vor den Reaktionen der anderen. Zu groß die Angst eingebildet zu wirken. Oder aber man würde es gerne sagen können. Aber man fühlt sich nicht so. Letzteres habe ich hinter mir. Ich habe Wochen-, Monate-, ja Jahrelang mich nicht getraut es mir einzugestehen. Ich weiß, das hört sich verdammt eingebildet an. Aber wer wäre nicht gerne schön? Und wer hört es nicht gerne? Eben. Ich habe geübt und rumversucht. Und ich muss zugeben, ich zweifle immer noch manchmal daran, dass ich schön bin. Es gibt so viele Menschen, die größer sind als ich. Die längere und dünnere Beine haben. Die größere Brüste, flachere Bäuche haben. Die mit reinerer Haut und kleineren Nasen gesegnet sind. Die sind schön, habe ich mir immer gedacht. Die, aber doch nicht ich! Aber.. Wer hat überhaupt festgelegt, was Schönheit ist? Die Gesellschaft. Der Mainstream. Weil einfach alle so sind, oder so sein wollen, will ich es auch. Aber wie falsch ich einfach damit liege. Ich will nicht zum Mainstream gehören. In allen anderen Bereichen des Lebens versuche ich mich davon abzugrenzen. Mache mein eigenes Ding. Außer bei meinem Schönheitsideal. Ist das richtig? Wohl kaum. Ich versuche natürlich noch immer, meinen Bauch flacher, meine Haut reiner und meine Beine dünner zu bekommen. Aber mittlerweile liebe ich meine Brüste so wie sie sind. Meine Nase unterscheidet mich von dem Rest der Menschen und macht mich individuell. Und durch meine mangelnde Größe habe ich den unschätzbaren Vorteil, dass wirklich jeder Junge auch noch dann größer ist als ich, wenn ich High-Heels anziehe. Also. Ja, ich bin schön. Und ich wünsche jedem, das gleiche auch von sich behaupten zu können :D

5.6.13 18:49, kommentieren

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Tag 2

So. Und der zweite Tag wäre geschafft. Wow. Hätte wirklich nicht gedacht, dass das so leicht gehen kann. Und ich hätte auch nicht gedacht, dass ich es schaffen würde ^^ Aber da hab ich mich selbst eines besseren belehrt

2.6.13 21:47, kommentieren

Tag 1

Man soll zwar den Tag nicht vor dem Abend loben, aber bisher hab ich das Experiment ziemlich gut durchgehalten. Zugegeben, einmal war ich nicht ganz so nett, aber ich habe verziehen. Und manche Dinge kann man nicht freundlich verzeihen. Der andere muss ja noch wissen. dass man verletzt ist und so Ansonsten muss ich sagen, ist es mir noch nicht mal so schwer gefallen. Auch wenn es noch keine Herausforderungen gab. Und hey, ich verzichte sogar extra auf eine Hausparty, damit ich nicht im betrunkenem Zustand Dinge sage bzw tue, die mein schönes Experiment kaputt machen. Ich muss sagen, das macht mich stolz. ^^

1.6.13 16:16, kommentieren

Dinge

Es ist in der Natur eines Menschen, die Dinge nicht länger als die zu sehen, was sie wirklich sind. Wer hat sich schon einmal stundenlang vor eine Pusteblume gesetzt und über dieses Wunder der Natur gestaunt. Wie schön sie da ist, wie die einzelnen Pustestängel von der Mitte her weggehen, wie sie sich unter deinem Atem bewegen, und wie vergänglich sie sind. Ein kräftiger Puster und alle Stängelchen fliegen im Winde davon. Bereit sich irgendwo niederzulassen und im nächstem Jahr auch zu einer Blume zu werden. Wer hat schon einmal an einem Fluss gesessen und sich überlegt wie viele Millionen Liter hier in der Zeit, in der man hier sitzt an einem vorüberziehen. Woher kommen sie? Wie kann eine einzige kleine Quelle über Jahre hinweg genügend Wasser ausspucken, dass ein so großer Fluss nicht austrocknet? Wer hat sich schon einmal Gedanken über die Sonne gemacht? Wie das Licht sich bewegen kann. Wieso es genau auf unsere Erde kommt und wie es Pflanzen und uns am Leben hält, allein mit seiner Existenz? Wer hat schon einmal einfach irgendwo auf dem Rücken gelegen und hat sich Gedanken über den Sinn des eigenen Lebens gemacht? Jeder von uns oder? Und dennoch ignorieren wir weitestgehend all diese Fragen. Wir nehmen sie hin, oder versuchen sie mit Naturwissenschaftlichen Ansätzen zu erklären. Aber wir versuchen nicht, sie einfach als Wunder der Natur anzunehmen. Und nur die wenigsten von uns geben ihrem Leben einen Sinn. Man lebt vor sich hin, lebt, wie es von einem erwartet wird und weiter nichts. Anstatt den Sinn im Leben vielleicht auch nur darin zu sehen, zu staunen. Jeden Tag über sich selbst und das Leben zu staunen. Es ist wenig und erfordert doch so viel Kraft und Durchhaltevermögen. Aber es lohnt sich, dessen bin ich sicher.

1.6.13 12:43, kommentieren

Erwartungen

Kennt ihr das nicht auch? Wenn die ganze Welt Erwartungen an euch zu haben scheint, und ihr hinterherhinkt damit, sie zu erfüllen? Wenn ich gar nicht mehr Zeit dafür habt, ihr selbst zu sein, weil ihr mit eurem Aussehen, eurem Charakter und mit der Art ihr selbst zu sein, aneckt an den meisten anderen? Wenn ihr bei jeder Entscheidung, die ihr trefft erst darüber nachdenkt, wen ihr damit verletzen könntet, was die Alternativen und was die Konsequenzen sein werden? Kommt euch das nicht bekannt vor? Es beginnt schon in der Schule. Chemie zum Beispiel. Das ist meine große Schwäche. Aber dennoch muss man sich bemühen alles zu verstehen, weil das eben so von einem verlangt wird. Aber ist das gerecht? So trainieren wir ja doch nur allen an, sich in nichts oder nur in wenig zu unterscheiden. Das kann auch nicht das wahre sein. Aber es verlangt so viel Mut anzuecken. Es ist doch viel leichter sich an alles anzupassen, ein ruhiges unauffälliges Leben zu führen. Es gibt doch so viele Menschen die genau so sind, und trotzdem glücklich zu sein scheinen. Also lohnt es sich überhaupt, Mut zum anders sein zu haben? Wer weiß.. Vielleicht werden wir so alle ein wenig glücklicher, wenn wir anfangen die Welt nur aus unserem Bezugssystem zu sehen und nicht aus dem eines Beobachters. Man sollte es doch zumindest versuchen, denkt ihr nicht auch?

1.6.13 11:52, kommentieren

Mein Leben lieben- Experiment

Hei an Alle die das hier lesen..
Ich habe mir vorgenommen, ein Experiment durchzuführen. Und das beginnt heute.
Ich habe mir naemlich folgendes vorgenommen:
Ich werde fuer eine Woche:
-Jeden Tag mit einem Laecheln beginnen
-Alles was ich sage oder denke positiv formulieren
-Immer gut gelaunt sein (auch wenn ich mich dazu zwingen muss)
-Allen Menschen helfen, die mich darum bitten
-Vegetarisch leben
und
-3x guten Sport machen
So. Und ich beginne damit heute. Und werde euch auf dem Laufendem halten, wie gut dieses Experiment funktioniert.
Außerdem will ich auf die ganzen kleinen Dinge beachten im Leben

3 Kommentare 31.5.13 17:32, kommentieren